Krallen schneiden bei Kaninchen und Meerschweinchen
Insbesondere bei Kaninchen und Meerschweinchen ist das regelmäßige Krallenschneiden ein wichtiger Beitrag zur Gesunderhaltung der Tiere. Auch unter guten Haltungsbedingungen reicht der Abrieb der Krallen in den meisten Fällen nicht aus, um die Krallen ausreichend kurz zuhalten. Werden die Krallen zu lang, verlagert sich das Gewicht beim Laufen mehr auf den hinteren Teil der Pfoten. Hierdurch kommt es zu Fehlbelastungen der Gelenke und Druckstellen an der Haut, die insbesondere mit mangelhaftem Bodengrund im Käfig sogar zu offenen Geschwüren führen können. Gerade bei langhaarigen Tieren werden die zu langen Krallen vom Besitzer häufig erst spät bemerkt. Sind die Krallen erst einmal deutlich zu lang gewachsen, haben sie sich häufig zusätzlich verbogen und wachsen auch bei regelmäßiger Pflege krumm nach.
Unterstützung mit TTouch
Das Krallen schneiden kann sehr gut mit Waschbär-TTouches entlang der Beine und Pfoten vorbereitet werden. Bei zappeligen Tieren hat es sich bewährt zu zweit zu arbeiten: Eine Person rahmt das Tier mit den Händen ein (zusätzlich kann auch ein Handtuch als Schutz gebende Hülle benutzt werden) und die zweite Person ttoucht die Pfoten und schneidet dann die Krallen.
Krallen schneiden bei Reptilien
Auch bei einigen Echsen ist das Krallen schneiden sinnvoll. Grüne Leguane haben häufig messerscharfe Krallen, mit denen sie ihren Pflegern schwere Kratzwunden zufügen können. Bei diesen Tieren kann man problemlos die ersten 1-2 mm der Krallenspitzen entfernen. Das krallen schneiden wird von Reptilien meistens gut toleriert, trotzdem freuen sich auch diese über einige TTouches. Besonders beliebt sind Waschbär-TTouches rund um das Trommelfell, aber auch LiegendeLeopardenTTouches an den Beinen und Füßen.
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